Die Schufa und ihre Inhalte

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Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditversicherung) wird von den Kreditgebern der Wirtschaft selbst getragen. Banken, Sparkassen, Versandhäuser, usw. schlossen sich zur Schufa zusammen, um Informationen über die Kreditwürdigkeit einzelner Personen und Firmen zu überprüfen. Aus diesem Grund werden neben persönlichen Angaben wie Name, Adresse (aktuelle und ehemalige) und Geburtsdatum, auch für das jeweilige Unternehmen wichtige Daten von der Schufa gespeichert. Diese sind unter anderem Girokonten, Kreditkarten, Leasingverträge oder Kreditverträge.



Ebenfalls speichert die Schufa negative Merkmale des Kunden. Darunter zählen Mahnbescheide, eidesstattliche Versicherungen, Haftbefehle oder offene Forderungen. Die Daten werden unter anderem von Banken und Versicherungen direkt an die Schufa gemeldet. Dies bedarf jedoch einer Einwilligung durch den Kunden, dass die Daten an die Schufa weitergegeben werden dürfen. Auch bedient sich die Schufa öffentlich zugänglichen Verzeichnissen, wie zum Beispiel dem Schuldnerverzeichnis. Der Zweck der Datenspeicherung ist, die Vertragspartner der Schufa vor Kreditausfällen zu schützen.

Sollte ein negativer Eintrag bei der Schufa bestehen, kann sich dies nachteilig auf die Beantragung eines Kredites.

Erst wenn die Forderungen des Gläubigers nicht mehr bestehen, kann der Eintrag aus der Datei der Schufa gelöscht werden. Aus diesem Grund ist der Gläubiger zur Meldung der Erledigung der Forderung gegenüber der Schufa verpflichtet. Nach drei Jahren wird der Eintrag von der Schufa gelöscht. Bei Summen die kleiner als 1000 € sind, erfolgt die Löschung der Daten durch die Schufa bereits nach einem Monat. Es besteht die Möglichkeit, eine Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen.